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... Yoga Lehrerin Noemi Vogt!

Noemi Vogt ist leidenschaftliche Yoga-Lehrerin aus Frankfurt am Main und legt bei ihren Yoga-Sessions besonderen Wert auf einen ganzheitlichen Ansatz für eine bewusste und achtsame Lebensweise. Ich habe mich mit Noemi unterhalten und mal nachgefragt, wie sie zu dem Weg gekommen ist und was das genau für sie bedeutet. Natürlich wollte ich auch noch wissen, ob sie Tipps hat, wie auch andere diesen Ansatz leben können und in ihren Alltag integrieren. Viel Spaß beim Lesen!

Hallo Noemi! Schön, dass du da bist. Auf deiner Website schreibst du ganz oben “I changed my thinking. It changed my life.” (Ich änderte mein Denken. Das änderte mein Leben). Das ist eine starke Aussage! Wie kamst du darauf, dich mit einem ganzheitlichen Ansatz für eine bewusste und achtsame Lebensweise zu beschäftigen? Gab es da ein Schlüsselerlebnis oder war das mehr ein schleichender Prozess für dich?

Für mich war das mehr ein schleichender Prozess. Ich habe etwa 8 bis 9 Jahre in der Industrie gearbeitet. Das waren stressige Jahre und ich habe festgestellt, dass Stress absolut nicht meins ist. Jeder ist da ja ein bisschen anders gestrickt, aber ich habe mich nach und nach gefragt, ob es wirklich das Richtige ist, wenn die Leute gehetzt durch das Leben gehen und nur für den Urlaub leben, beziehungsweise von einem wichtigen Ereignis zum nächsten. Von einem Urlaub zum nächsten, vom Abi zum Studium, zum ersten Job und dann zur ersten Beförderung. Ich war mir sicher, dass es da für mich noch mehr gibt. Dass es viel mehr geben muss, was dazwischen passiert. Und dann kam für mich der Punkt, an dem ich alle Zelte abgebrochen habe und auf Weltreise gegangen bin.

Das mit dem stressigen Alltag und die Frage nach dem “mehr im Leben” beschäftigt glaube ich viele Menschen. Mich persönlich auch. Inwiefern hat die Reise dich und deine Einstellung zum Leben denn verändert?

Ich habe auf der Reise jeden Tag Yoga gemacht und habe meditiert. Das hat mir noch mehr verdeutlicht, dass ich auch zu Hause in meinem Alltag etwas ändern möchte und dass das nicht nur so ein Urlaubsgefühl ist, was ich habe. Ich bin einfach ein Peoples Mensch und möchte das auch in meiner Arbeit und in meinem Alltag so leben. Deshalb habe ich nach meiner Reise beschlossen, nur noch eine 80% Stelle anzunehmen und habe zeitgleich eine Ausbildung zur Yoga-Lehrerin angefangen. Und während der sechs Monate Ausbildung ist mir dann nach und nach bewusst geworden, dass Yoga viel mehr ist, als einfach nur runterkommen. Es ist tatsächlich eine Lebenseinstellung. Und das ist auch das, was ich gerne weitergeben möchte. Ich möchte Menschen den Stress nehmen und ihnen mit meiner Leidenschaft und meinen Erfahrungen aus dem stressigen Berufsalltag Denkanstöße mit auf den Weg geben.

... Yoga Lehrerin Noemi Vogt!

Noemi Vogt ist leidenschaftliche Yoga-Lehrerin aus Frankfurt am Main und legt bei ihren Yoga-Sessions besonderen Wert auf einen ganzheitlichen Ansatz für eine bewusste und achtsame Lebensweise. Ich habe mich mit Noemi unterhalten und mal nachgefragt, wie sie zu dem Weg gekommen ist und was das genau für sie bedeutet. Natürlich wollte ich auch noch wissen, ob sie Tipps hat, wie auch andere diesen Ansatz leben können und in ihren Alltag integrieren. Viel Spaß beim Lesen!

Hallo Noemi! Schön, dass du da bist. Auf deiner Website schreibst du ganz oben “I changed my thinking. It changed my life.” (Ich änderte mein Denken. Das änderte mein Leben). Das ist eine starke Aussage! Wie kamst du darauf, dich mit einem ganzheitlichen Ansatz für eine bewusste und achtsame Lebensweise zu beschäftigen? Gab es da ein Schlüsselerlebnis oder war das mehr ein schleichender Prozess für dich?

Für mich war das mehr ein schleichender Prozess. Ich habe etwa 8 bis 9 Jahre in der Industrie gearbeitet. Das waren stressige Jahre und ich habe festgestellt, dass Stress absolut nicht meins ist. Jeder ist da ja ein bisschen anders gestrickt, aber ich habe mich nach und nach gefragt, ob es wirklich das Richtige ist, wenn die Leute gehetzt durch das Leben gehen und nur für den Urlaub leben, beziehungsweise von einem wichtigen Ereignis zum nächsten. Von einem Urlaub zum nächsten, vom Abi zum Studium, zum ersten Job und dann zur ersten Beförderung. Ich war mir sicher, dass es da für mich noch mehr gibt. Dass es viel mehr geben muss, was dazwischen passiert. Und dann kam für mich der Punkt, an dem ich alle Zelte abgebrochen habe und auf Weltreise gegangen bin.

Das mit dem stressigen Alltag und die Frage nach dem “mehr im Leben” beschäftigt glaube ich viele Menschen. Mich persönlich auch. Inwiefern hat die Reise dich und deine Einstellung zum Leben denn verändert?

Ich habe auf der Reise jeden Tag Yoga gemacht und habe meditiert. Das hat mir noch mehr verdeutlicht, dass ich auch zu Hause in meinem Alltag etwas ändern möchte und dass das nicht nur so ein Urlaubsgefühl ist, was ich habe. Ich bin einfach ein Peoples Mensch und möchte das auch in meiner Arbeit und in meinem Alltag so leben. Deshalb habe ich nach meiner Reise beschlossen, nur noch eine 80% Stelle anzunehmen und habe zeitgleich eine Ausbildung zur Yoga-Lehrerin angefangen. Und während der sechs Monate Ausbildung ist mir dann nach und nach bewusst geworden, dass Yoga viel mehr ist, als einfach nur runterkommen. Es ist tatsächlich eine Lebenseinstellung. Und das ist auch das, was ich gerne weitergeben möchte. Ich möchte Menschen den Stress nehmen und ihnen mit meiner Leidenschaft und meinen Erfahrungen aus dem stressigen Berufsalltag Denkanstöße mit auf den Weg geben.

Wenn du sagt, dass Yoga mehr ist, als einfach nur runterkommen. Meinst du damit diesen ganzheitlichen, bewussten und achtsamen Ansatz? Was gehört da für dich alles dazu?

Für viele bedeutet Yoga ja vor allem die Praxis auf der Matte. Aber tatsächlich macht das eigentlich nur einen kleinen Teil des Ganzen aus. Yoga bedeutet viel mehr zu lernen, sich selbst und seinen Körper zu verstehen. Ein besseres Bewusstsein über sich selbst zu bekommen. Also im Prinzip sein Körpergefühl einzuschätzen und vor allem verstehen zu können. Denn das sind alles Erkenntnisse, die wir mit in unseren Alltag nehmen können, um auch diesen ruhiger und durch Kleinigkeiten entspannter gestalten zu können.

Kannst du da ein kleines Beispiel zu geben?

Ja klar, ich nehme da gerne die Balance-Übungen, die verdeutlicht das ganz gut. Unsere Balance kann nämlich auch als Spiegelbild von uns selbst gesehen werden. Wenn es uns dann bei der Übung schwer fällt, ruhig stehen zu bleiben, ist das meist ein Indiz dafür, dass wir auch sonst sehr unruhig sind und vielleicht sehr viele Gedanken in unserem Kopf herumschwirren. Die Balance-Übung hilft uns dabei, den Geist zur Ruhe zu bringen. Und vor allem lernt man, mit seinem eigenen Ego umzugehen, wenn es mal wackelig wird und unser Körper dann nicht so will wie unser Kopf. Hier ist Gelassenheit und ein liebevoller Umgang mit sich selbst das Stichwort! Auch das gehört zum Yoga und einem ganzheitlichen Ansatz. Aber auch der friedvolle Umgang mit sich und anderen, aber zum Beispiel auch anderen Lebewesen. Auch im Rahmen der Ernährung. Ich habe zunächst vegetarisch gegessen, mittlerweile ernähre ich mich aber fast nur noch vegan. Es geht also um einen generell friedvollen Ansatz, ans Leben ranzugehen.

Wenn du sagt, dass Yoga mehr ist, als einfach nur runterkommen. Meinst du damit diesen ganzheitlichen, bewussten und achtsamen Ansatz? Was gehört da für dich alles dazu?

Für viele bedeutet Yoga ja vor allem die Praxis auf der Matte. Aber tatsächlich macht das eigentlich nur einen kleinen Teil des Ganzen aus. Yoga bedeutet viel mehr zu lernen, sich selbst und seinen Körper zu verstehen. Ein besseres Bewusstsein über sich selbst zu bekommen. Also im Prinzip sein Körpergefühl einzuschätzen und vor allem verstehen zu können. Denn das sind alles Erkenntnisse, die wir mit in unseren Alltag nehmen können, um auch diesen ruhiger und durch Kleinigkeiten entspannter gestalten zu können.

Kannst du da ein kleines Beispiel zu geben?

Ja klar, ich nehme da gerne die Balance-Übungen, die verdeutlicht das ganz gut. Unsere Balance kann nämlich auch als Spiegelbild von uns selbst gesehen werden. Wenn es uns dann bei der Übung schwer fällt, ruhig stehen zu bleiben, ist das meist ein Indiz dafür, dass wir auch sonst sehr unruhig sind und vielleicht sehr viele Gedanken in unserem Kopf herumschwirren. Die Balance-Übung hilft uns dabei, den Geist zur Ruhe zu bringen. Und vor allem lernt man, mit seinem eigenen Ego umzugehen, wenn es mal wackelig wird und unser Körper dann nicht so will wie unser Kopf. Hier ist Gelassenheit und ein liebevoller Umgang mit sich selbst das Stichwort! Auch das gehört zum Yoga und einem ganzheitlichen Ansatz. Aber auch der friedvolle Umgang mit sich und anderen, aber zum Beispiel auch anderen Lebewesen. Auch im Rahmen der Ernährung. Ich habe zunächst vegetarisch gegessen, mittlerweile ernähre ich mich aber fast nur noch vegan. Es geht also um einen generell friedvollen Ansatz, ans Leben ranzugehen.

Das klingt sehr spannend! Das Reisen oder besser gesagt deine Weltreise spielt ja dann auch jetzt noch eine große Rolle in deinem Leben und deinem Weg zur Yoga-Lehrerin. Kann man sagen, dass Yoga quasi die Reise im Alltag ersetzt? Dass das die Denkanstöße, die du sonst vielleicht über das Reisen bekommen hast, im Alltag über Yoga kommt?

Ja, ich glaube schon. Ich habe auch schon vor der Reise Yoga gemacht, so ganz klassisch, um nach der Arbeit einfach ein bisschen runterzukommen. Das war mein Hauptziel und mir tat das auch sehr gut zu der Zeit. Aber trotzdem habe ich das nicht so komplett in meinen Alltag integriert. Rückblickend war das glaube ich das “Problem”. Man sagt das zwar immer so leicht, aber das Leben und die Gesellschaft werden immer schnelllebiger und es fällt uns allen immer schwerer, runterzukommen. Also den Stress aktiv aus dem Alltag zu nehmen. Insofern kann man schon auch sagen, dass mir Yoga dieses Gefühl meiner Weltreise jetzt ein Stück weit zurückgibt, um diese Ruhe zu spüren.

Glaubst du denn, dass Yoga auch für andere so eine wichtige Bedeutung bekommen kann? Oder ist das gar nicht für jeden etwas?

Das wichtige ist, dass Yoga für jeden etwas anderes bedeutet und das ist auch wirklich so. Deswegen setze ich bei meinen Stunden immer bewusst den Fokus auf eine individuelle Yoga-Reise, die die Leute gemeinsam mit mir gehen können. Dabei kann auch jeder meiner Yogis für sich selbst entscheiden, was wichtig ist. Einer Person ist das Runterkommen unheimlich wichtig und eine andere Person möchte vielleicht lieber den Fokus darauf setzen, zu sich selbst zu finden und auch mal in die Meditation reinzuschnuppern. Im Yoga gibt es kein Muss, keinen Wettkampf, kein besser sein, wir alle sind individuell und so gibt es eben auch keine One-fit-all Praxis. Es geht darum zu spüren, was DIR gut tut und dich davon frei zu machen, was andere tun. Bei meinen Yoga-Stunden ist es mir wichtig, privat mit der Yoga-Gruppe runterzukommen. Ich möchte selbst keine Instagram-Yoga-Persönlichkeit werden, denn jede individuelle Reise meiner Yogis ist auch zeitgleich ein Teil meiner persönlichen Yoga-Reise.

Gibt es denn etwas, was dir persönlich an Yoga sehr wichtig ist? Du meintest ja schon, dass du zum Beispiel keine Instagram-Yoga-Persönlichkeit werden möchtest.

Ich glaube am wichtigsten ist für mich, dass es mir beim Yoga nicht um irgendwelche Trends geht oder um fancy Posen für Instagram. Es geht nämlich um keinen Leistungsanspruch oder den Willen, unbedingt der oder die Beste zu sein. Für mich ist es wichtig, einfach auf sich selbst zu hören. Es geht darum zu lernen, zufrieden mit sich zu sein und es zu schätzen, was man an sich selbst hat. Wahrzunehmen, dass es Tage gibt, an denen die Gedanken rattern und sich dies dann bewusst zu machen und zu realisieren, damit man wieder Fuß im Alltag fassen kann. Ich finde es schade, wenn das Thema Achtsamkeit nur zu einem Trend wird und für eine gewisse Zeit überall präsent ist und danach komplett in Vergessenheit gerät. Denn das ist nicht das Ziel von Yoga.

Das klingt sehr spannend! Das Reisen oder besser gesagt deine Weltreise spielt ja dann auch jetzt noch eine große Rolle in deinem Leben und deinem Weg zur Yoga-Lehrerin. Kann man sagen, dass Yoga quasi die Reise im Alltag ersetzt? Dass das die Denkanstöße, die du sonst vielleicht über das Reisen bekommen hast, im Alltag über Yoga kommt?

Ja, ich glaube schon. Ich habe auch schon vor der Reise Yoga gemacht, so ganz klassisch, um nach der Arbeit einfach ein bisschen runterzukommen. Das war mein Hauptziel und mir tat das auch sehr gut zu der Zeit. Aber trotzdem habe ich das nicht so komplett in meinen Alltag integriert. Rückblickend war das glaube ich das “Problem”. Man sagt das zwar immer so leicht, aber das Leben und die Gesellschaft werden immer schnelllebiger und es fällt uns allen immer schwerer, runterzukommen. Also den Stress aktiv aus dem Alltag zu nehmen. Insofern kann man schon auch sagen, dass mir Yoga dieses Gefühl meiner Weltreise jetzt ein Stück weit zurückgibt, um diese Ruhe zu spüren.

Glaubst du denn, dass Yoga auch für andere so eine wichtige Bedeutung bekommen kann? Oder ist das gar nicht für jeden etwas?

Das wichtige ist, dass Yoga für jeden etwas anderes bedeutet und das ist auch wirklich so. Deswegen setze ich bei meinen Stunden immer bewusst den Fokus auf eine individuelle Yoga-Reise, die die Leute gemeinsam mit mir gehen können. Dabei kann auch jeder meiner Yogis für sich selbst entscheiden, was wichtig ist. Einer Person ist das Runterkommen unheimlich wichtig und eine andere Person möchte vielleicht lieber den Fokus darauf setzen, zu sich selbst zu finden und auch mal in die Meditation reinzuschnuppern. Im Yoga gibt es kein Muss, keinen Wettkampf, kein besser sein, wir alle sind individuell und so gibt es eben auch keine One-fit-all Praxis. Es geht darum zu spüren, was DIR gut tut und dich davon frei zu machen, was andere tun. Bei meinen Yoga-Stunden ist es mir wichtig, privat mit der Yoga-Gruppe runterzukommen. Ich möchte selbst keine Instagram-Yoga-Persönlichkeit werden, denn jede individuelle Reise meiner Yogis ist auch zeitgleich ein Teil meiner persönlichen Yoga-Reise.

Gibt es denn etwas, was dir persönlich an Yoga sehr wichtig ist? Zum Beispiel, dass du eben keine Instagram-Yoga-Persönlichkeit werden möchtest?

Ich glaube am wichtigsten ist für mich, dass es mir beim Yoga nicht um irgendwelche Trends geht oder um fancy Posen für Instagram. Es geht nämlich um keinen Leistungsanspruch oder den Willen, unbedingt der oder die Beste zu sein. Für mich ist es wichtig, einfach auf sich selbst zu hören. Es geht darum zu lernen, zufrieden mit sich zu sein und es zu schätzen, was man an sich selbst hat. Wahrzunehmen, dass es Tage gibt, an denen die Gedanken rattern und sich dies dann bewusst zu machen und zu realisieren, damit man wieder Fuß im Alltag fassen kann. Ich finde es schade, wenn das Thema Achtsamkeit nur zu einem Trend wird und für eine gewisse Zeit überall präsent ist und danach komplett in Vergessenheit gerät. Denn das ist nicht das Ziel von Yoga.

Glaubst du denn, dass Yoga auch für andere so eine wichtige Bedeutung bekommen kann? Oder ist das gar nicht für jeden etwas?

Das wichtige ist, dass Yoga für jeden etwas anderes bedeutet und das ist auch wirklich so. Deswegen setze ich bei meinen Stunden immer bewusst den Fokus auf eine individuelle Yoga-Reise, die die Leute gemeinsam mit mir gehen können. Dabei kann auch jeder meiner Yogis für sich selbst entscheiden, was wichtig ist. Einer Person ist das Runterkommen unheimlich wichtig und eine andere Person möchte vielleicht lieber den Fokus darauf setzen, zu sich selbst zu finden und auch mal in die Meditation reinzuschnuppern. Im Yoga gibt es kein Muss, keinen Wettkampf, kein besser sein, wir alle sind individuell und so gibt es eben auch keine One-fit-all Praxis. Es geht darum zu spüren, was DIR gut tut und dich davon frei zu machen, was andere tun. Bei meinen Yoga-Stunden ist es mir wichtig, privat mit der Yoga-Gruppe runterzukommen. Ich möchte selbst keine Instagram-Yoga-Persönlichkeit werden, denn jede individuelle Reise meiner Yogis ist auch zeitgleich ein Teil meiner persönlichen Yoga-Reise.

Gibt es denn etwas, was dir persönlich an Yoga sehr wichtig ist? Du meintest ja schon, dass du zum Beispiel keine Instagram-Yoga-Persönlichkeit werden möchtest.

Ich glaube am wichtigsten ist für mich, dass es mir beim Yoga nicht um irgendwelche Trends geht oder um fancy Posen für Instagram. Es geht nämlich um keinen Leistungsanspruch oder den Willen, unbedingt der oder die Beste zu sein. Für mich ist es wichtig, einfach auf sich selbst zu hören. Es geht darum zu lernen, zufrieden mit sich zu sein und es zu schätzen, was man an sich selbst hat. Wahrzunehmen, dass es Tage gibt, an denen die Gedanken rattern und sich dies dann bewusst zu machen und zu realisieren, damit man wieder Fuß im Alltag fassen kann. Ich finde es schade, wenn das Thema Achtsamkeit nur zu einem Trend wird und für eine gewisse Zeit überall präsent ist und danach komplett in Vergessenheit gerät. Denn das ist nicht das Ziel von Yoga.

Das klingt alles so spannend! Hast du denn ein paar Tipps für andere, wie man am besten anfangen kann, wenn man etwas dauerhaft in seinem Alltag verändern möchte? Was kannst du da mit auf den Weg geben, wo und wie man da am besten ansetzt?

Also letztendlich bin ich ja auch nur mehr oder weniger durch Zufall auf die Ausbildung gekommen, auch wenn mein Bruder quasi schon vor Jahren vorhergesehen hat, dass ich mich beim Yoga so wohl fühlen werde. Er hat mich sogar damals auch zu meiner allerersten Yoga-Stunde mitgenommen! Rückblickend kann ich aber auch sagen, dass man seinem Herzen folgen sollte, denn das habe ich auch getan. Mit meiner Entscheidung, die Ausbildung zu absolvieren und meinen Job dafür zu kündigen, habe ich natürlich auch einiges riskiert. Aber in meinem Fall war das gut, denn ich habe mich noch nie so im Leben angekommen gefühlt wie jetzt. Natürlich bin ich mir bewusst, dass es nicht jedem möglich ist, so einen radikalen Schritt zu gehen. Ich denke ein wichtiger Schritt, den ich liebend gerne jedem mit auf den Weg geben möchte, ist bewusster im Alltag zu werden.

Hast du da konkrete Beispiele?

Ja, das fängt bei Kleinigkeiten an, die man auch nicht alle sofort umsetzen muss, aber bei denen es sich schon lohnt, einfach darüber nachzudenken, was das für einen selbst bedeutet. Zum Beispiel habe ich für mich beschlossen, bei Verabredungen mit Freundinnen oder der Familie mein Handy möglichst zu Hause zu lassen oder zumindest in meiner Tasche. Denn dann kann ich meine volle Aufmerksamkeit meinem Gegenüber schenken. Dazu zählt für mich auch, öfters mal nur ein Treffen am Tag mit einer Freundin zu haben, damit ich mich voll und ganz auf sie fokussieren kann und mit meinen Gedanken nicht schon beim nächsten Treffen hänge. In Bezug auf das Handy ist übrigens mein ultimativer Tipp, die Benachrichtigungen auszustellen, damit das Display nicht ständig aufblinkt. Das habe ich auf der Weltreise ausgeschaltet und seitdem nicht mehr eingeschaltet. Und damit lebt es sich viel entspannter, wirklich!

Das klingt alles so spannend! Hast du denn ein paar Tipps für andere, wie man am besten anfangen kann, wenn man etwas dauerhaft in seinem Alltag verändern möchte? Was kannst du da mit auf den Weg geben, wie man da am besten ansetzt?

Also letztendlich bin ich ja auch nur mehr oder weniger durch Zufall auf die Ausbildung gekommen, auch wenn mein Bruder quasi schon vor Jahren vorhergesehen hat, dass ich mich beim Yoga so wohl fühlen werde. Er hat mich sogar damals auch zu meiner allerersten Yoga-Stunde genommen! Rückblickend kann ich aber auch sagen, dass man seinem Herzen folgen sollte, denn das habe ich auch getan. Mit meiner Entscheidung, die Ausbildung zu absolvieren und meinen Job dafür zu kündigen, habe ich natürlich auch einiges riskiert. Aber in meinem Fall war das gut, denn ich habe mich noch nie so im Leben angekommen gefühlt wie jetzt. Natürlich bin ich mir bewusst, dass es nicht jedem möglich ist, so einen radikalen Schritt zu gehen. Ich denke ein wichtiger Schritt, den ich liebend gerne jedem mit auf den Weg geben möchte, ist bewusster im Alltag zu werden.

Hast du da konkrete Beispiele?

Ja, das fängt bei Kleinigkeiten an, die man auch nicht alle sofort umsetzen muss, aber bei denen es sich schon lohnt, einfach darüber nachzudenken, was das für einen selbst bedeutet. Zum Beispiel habe ich für mich beschlossen, bei Verabredungen mit Freundinnen oder der Familie mein Handy möglichst zu Hause zu lassen oder zumindest in meiner Tasche. Denn dann kann ich meine volle Aufmerksamkeit meinem Gegenüber schenken. Dazu zählt für mich auch, öfters mal nur ein Treffen am Tag mit einer Freundin zu haben, damit ich mich voll und ganz auf sie fokussieren kann und mit meinen Gedanken nicht schon beim nächsten Treffen hänge. In Bezug auf das Handy ist übrigens mein ultimativer Tipp, die Benachrichtigungen auszustellen, damit das Display nicht ständig aufblinkt. Das habe ich auf der Weltreise ausgeschaltet und seitdem nicht mehr eingeschaltet. Und damit lebt es sich viel entspannter, wirklich!

Ohje, das klingt glaube ich einfacher, als es letztendlich ist. Aber das ist sicherlich goldwert!

Ja, generell muss ich sagen, dass ich es wichtig finde, einfach die kleinen Momente im Leben wahrzunehmen. Das Vogelzwitschern am Morgen, generell die Natur. Das alles ist aber ein laufender Prozess. Man kann sich nicht von einem auf den anderen Tag alles bewusst machen und ändern. Jede/r einzelne muss da für sich selbst die beste Methode finden. Ob das nun das Vorhaben ist, das Handy zu Hause zu lassen oder Meditation oder sich einfach weniger vorzunehmen und die Dinge dadurch bewusster zu erleben. Auch die Einstellung zu Zeit im Allgemeinen und dem Warten wird dadurch zum Beispiel beeinflusst.

Man wird allmählich feinfühliger für sich und seine Umgebung und merkt dann hier und da schneller, dass eventuell etwas nicht ganz in Balance ist. Eckhart Tolle hat da auch einen schönen Spruch zu. Der geht sinngemäß etwa: Wenn das nächste Mal jemand sagt: “Es tut mir leid, dass ich dich habe warten lassen”, man dann antworten kann: “Das ist in Ordnung, ich habe nicht gewartet. Ich konnte die Zeit für mich nutzen und den Moment genießen.”.
Und ich möchte auch gar nicht sagen, dass ich nicht durch’s Leben renne. Aber ich kann mir das in den Momenten dann einfach bewusster machen. Und dadurch fällt es mir dann auch leichter, den eigenen Stress nicht auf andere Personen zu übertragen. Also zumindest versuche ich das sehr, aber gelingen tut es mir auch nicht jeden Tag gleich gut! 😄

Ohje, das klingt glaube ich einfacher, als es letztendlich ist. Aber das ist sicherlich goldwert!

Ja, generell muss ich sagen, dass ich es wichtig finde, einfach die kleinen Momente im Leben wahrzunehmen. Das Vogelzwitschern am Morgen, generell die Natur. Das alles ist aber ein laufender Prozess. Man kann sich nicht von einem auf den anderen Tag alles bewusst machen und ändern. Jede/r einzelne muss da für sich selbst die beste Methode finden. Ob das nun das Vorhaben ist, das Handy zu Hause zu lassen oder Meditation oder sich einfach weniger vorzunehmen und die Dinge dadurch bewusster zu erleben. Auch die Einstellung zu Zeit im Allgemeinen und dem Warten wird dadurch zum Beispiel beeinflusst.

Man wird allmählich feinfühliger für sich und seine Umgebung und merkt dann hier und da schneller, dass eventuell etwas nicht ganz in Balance ist. Eckhart Tolle hat da auch einen schönen Spruch zu. Der geht sinngemäß etwa: Wenn das nächste Mal jemand sagt: “Es tut mir leid, dass ich dich habe warten lassen”, man dann antworten kann: “Das ist in Ordnung, ich habe nicht gewartet. Ich konnte die Zeit für mich nutzen und den Moment genießen.”.
Und ich möchte auch gar nicht sagen, dass ich nicht durch’s Leben renne. Aber ich kann mir das in den Momenten dann einfach bewusster machen. Und dadurch fällt es mir dann auch leichter, den eigenen Stress nicht auf andere Personen zu übertragen. Also zumindest versuche ich das sehr, aber gelingen tut es mir auch nicht jeden Tag gleich gut! 😄

Das klingt gut. Es scheint, dass Yoga wirklich mehr ist, als nur eine Sportart zur Entspannung!

Ja, Yoga und die Lebenseinstellung, die damit zusammenhängt, helfen mir, das Schritt für Schritt anzugehen und auf sich selbst zu hören. Eine andere Sichtweise auf das Leben zu bekommen. Letztendlich greifen aber ganz viele kleine Prozesse ineinander, die dann das große Ganze beeinflussen können. Aber wichtig ist da natürlich auch die Connection zum Yoga-Lehrer. Ich persönlich möchte Yoga so vermitteln, dass sich der Normalo, sage ich jetzt mal, wiederfindet. Denn das gibt einem dann ein ganz neues Selbstwertgefühl und das wirkt sich auf den kompletten Alltag und vor allem auch auf die Einstellung gegenüber so vieler Dinge aus. Auch der Leistungsanspruch an sich selbst ist dann meist geringer, was ja nicht negativ ist. Nur geht es eben nicht darum, wie schon gesagt, der oder die Beste zu sein, sondern mit sich selbst zufrieden zu sein. Und für Yoga bedeutet das auch, dass jede Pose für jeden anders ist. Die Hauptsache ist, dass es eine gesunde Pose für dich und deinen Körper ist, die du annimmst und mit der du zufrieden bist. Und diese Erkenntnis zieht sich langsam durch den Alltag und überträgt sich auch auf andere Situationen. Das ist einfach eine tolle Erfahrung und ich freue mich, dass auch meine Yoga-Reise noch lange nicht zu Ende ist und ich noch so viele Dinge erfahren und erleben werde! Das finde ich schön.

Vielen lieben Dank für das schöne und erkenntnisreiche Gespräch, Noemi! Ich bin mir sicher, dass nicht nur ich einiges mitnehmen konnte 😊

Und falls ihr Lust habt, Noemi auf ihrer Yogamatte kennenzulernen, dann schaut doch mal auf ihrer Website vorbei und schreibt ihr einfach:
www.noemivogtyoga.com

Das klingt gut. Es scheint, dass Yoga wirklich mehr ist, als nur eine Sportart zur Entspannung!

Ja, Yoga und die Lebenseinstellung, die damit zusammenhängt, helfen mir, das Schritt für Schritt anzugehen und auf sich selbst zu hören. Eine andere Sichtweise auf das Leben zu bekommen. Letztendlich greifen aber ganz viele kleine Prozesse ineinander, die dann das große Ganze beeinflussen können. Aber wichtig ist da natürlich auch die Connection zum Yoga-Lehrer. Ich persönlich möchte Yoga so vermitteln, dass sich der Normalo, sage ich jetzt mal, wiederfindet. Denn das gibt einem dann ein ganz neues Selbstwertgefühl und das wirkt sich auf den kompletten Alltag und vor allem auch auf die Einstellung gegenüber so vieler Dinge aus. Auch der Leistungsanspruch an sich selbst ist dann meist geringer, was ja nicht negativ ist. Nur geht es eben nicht darum, wie schon gesagt, der oder die Beste zu sein, sondern mit sich selbst zufrieden zu sein. Und für Yoga bedeutet das auch, dass jede Pose für jeden anders ist. Die Hauptsache ist, dass es eine gesunde Pose für dich und deinen Körper ist, die du annimmst und mit der du zufrieden bist. Und diese Erkenntnis zieht sich langsam durch den Alltag und überträgt sich auch auf andere Situationen. Das ist einfach eine tolle Erfahrung und ich freue mich, dass auch meine Yoga-Reise noch lange nicht zu Ende ist und ich noch so viele Dinge erfahren und erleben werde! Das finde ich schön.

Vielen lieben Dank für das schöne und erkenntnisreiche Gespräch, Noemi! Ich bin mir sicher, dass nicht nur ich einiges mitnehmen konnte 😊
Und falls ihr Lust habt, Noemi auf ihrer Yogamatte kennenzulernen, dann schaut doch mal auf ihrer Website vorbei und schreibt ihr einfach:
www.noemivogtyoga.com